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Dianceht widmet sich der individuellen und handarbeitlichen Fertigung von hochqualitativen, ästhetischen und funktionellen Prothesen für Fälle von Verlust durch Amputation oder bei fehlenden Körperteilen wie Fingern, Händen, Armen, Ohrmuscheln, Füßen, Beinen und Nasen. Unser Ziel ist jetzt und in der Zukunft Innovation und die kontinuierliche Vervollkommnung unserer Produkte.
 
Die keltische Mythologie berichtet von Druiden, den Tuath, die über
besondere Macht verfügten, da ihnen auf Grund ihrer Weisheit von Fionn ein
Zaubertrank zum Geschenk gemacht wurde, der jede Verletzung heilen
konnte. Angus hatte die Macht auf den Schwingen des kalten Ostwinds zu
reisen. Credne, der Schmied der Tuath, fertigte eine Hand aus Silber für
Nuadhat, die ohne Fehl am Armstumpf angebracht wurde durch Dianceht,
dem irischen Arzt. Zur Vollendung der Operation nahm Miach, Sohn des
Dianceht, die Hand und gab ihr Gefühl und Bewegungskraft in jedem Gelenk
und in jeder Vene, so als wenn sie eine natürliche wäre. Laut dem Glossar
des Cormac ist Dianceht der Gott der Heilkunst und der Erneuerung. (Übersetzung eines Abschnitts aus “Irish Druids and Old Irish Religions” von
James Bonwick 1894)
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Was sind ästhetische Prothesen und welche Funktion erfüllen sie?
Ästhetische Prothesen sind Plastikskulpturen die Körperteile simulieren. Sie
ersetzen fehlende Körperteile um ein ästhetisches Gleichgewicht wieder her
zu stellen. Dies hilft der betroffenen Person, sich erneut in ihr soziales
Umfeld zu integrieren, sei es im Familienkreis oder im Arbeitsleben.
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Aus welchem Material sind sie hergestellt?
Die Prothesen werden aus Elastomeren aus der Familie der Silanen
hergestellt. Diese Materialien basieren auf Siliziumketten statt
Kohlenstoffketten, können daher nicht durch normale Lösungsmittel wie
Azeton, Alkohol, Benzin, Fette, u.s.w. aufgelöst werden. Da sie keinen
Kohlenstoff enthalten, sind sie außerdem äußerst reistent gegen hohe
Temperaturen. Es handelt sich um Werkstoffe mit guten elastischen
Merkmalen. Sie sind bruchfest.
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Wie werden sie am Körper angebracht?
Die Befestigung der Prothesen richtet sich nach den jeweiligen Umständen
und ist von Fall zu Fall verschieden. In den meisten Fällen geschieht die
Befestigung durch Saugwirkung, wobei am jeweiligen Stumpf ein leichtes
Vakuum zwischen dem Kunststoff und der Haut hergestellt wird, welches die
Prothese sicher in ihrer Lage hält und verhindert, dass sie sich bei normaler Aktivität, wie zum Beispiel beim Händeschütteln, ablöst.
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Können ästhetische Prothesen funktionell sein?
Der Behinderte sollte sich beim Tragen seiner Prothese nicht nur wohlfühlen,
sondern sich Andern gegenüber auch ästhetisch darstellen können, um sich
so erneut in sein soziales Umfeld zu integrieren, sei es im Familienkreis oder
im Arbeitsleben. Neben der ästhetischen Wirkung lassen sich aber auch
durch bestimmte Mechanismen einige Funktionen der Handglieder
aktivieren, die das Verrichten einfacher Tätigkeiten ermöglichen.
Die folgende Abbildung zeigt einen der Mechanismen, die angewendet
werden um Fingerglieder einer Hand zu aktivieren. Die Mechanik wird je
nach Größe und Bedürfnissen des Benutzers individuell hergestellt aus
hochresistentem Material wie Titanium, Nitinol, Kohlefaser und Acetal.

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Ist die Prothese einigermaßen unauffällig?
Ästhetische Prothesen sind individuell angepasst und erreichen daher einen
hohen Grad von Ähnlichkeit zum amputierten Körperteil. Hautfarbe,
Hautbeschaffenheit, eventuelle Muttermale, und Flecken werden bei der
Anpassung berücksichtigt..

(Doppelklicken Sie mit der Maus, auf die Abbildung um sie zu vergrößern)
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Wieviel Zeit beansprucht die Herstellung?
Der Arbeisaufwand bei einer ästhetischen Prothese ist generell hoch. Da es
sich um Handarbeit handelt und die Eigenschaften der Stücke je nach Fall
verschieden sind, ist es sehr schwer festzulegen, wann der Behinderte mit
der Übergabe der Prothese rechnen kann. Bei der Anfertigung einer
Fingerkuppe für ein distales Fingerglied kann man zum Beispiel mit ungefähr
90 bis 120 Tagen rechnen, während ein kompletter, beweglicher Arm schon
acht Monaten benötigt.
Was soll man bei der Pflege der Prothese beachten?
Die Prothesen sind sehr strapazierfähig; um aber ihre Lebensdauer zu
verlängern sollte man folgende Vorschläge beherzigen:
Den Kontakt mit Schneid- oder Stechwerkzeugen sollte man möglichst
vermeiden.
Die maximale Temperaturbelastung beträgt 200°C.
Der Werkstoff Silan hat hervorragende Elastizität. Einer übertriebenen
Zerrung sollte man die Prothesen jedoch nicht aussetzen. Sogar Stahl bricht,
wenn seine Grenzwerte überschritten werden.
Um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten, sollte die Prothese genau so
gepflegt werden wie jedes andere Körperteil.
Anleitung ausdrucken (Word)
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